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Ferienunterkünfte Mellenthin
Tolle Hotels, Ferienwohungen und Ferienhäuser in Mellenthin im Angebot.
| Ferienhaus Alte Schmiede Mel ... - 3 Pers. - Objekt-Nr. 311378 |
| Ferienhaus Alte Schmiede Mel ... - 3 Pers. - Objekt-Nr. 311376 |
| Hotel Wasserschloss Mellenth ... - Objekt-Nr. 26-223521 |
| Ferienhaus Mellenthin - Alte ... - 3 Pers. - Objekt-Nr. 311370 |

Urlaub Mellenthin
Sie wollen Ruhe, einen entspannten Urlaub und die Möglichkeit am Strand baden zu gehen? Dann ist Mellenthin vielleicht genau das Richtige für Sie. Der beschauliche Ort Mellenthin liegt im Herzen Usedoms nur ca. fünf Kilometer nördlich des Stettiner Haffes, am Nordrand der Mellenthiner Heide und nur 8 km vom Seebad Bansin entfernt. Von hier aus haben Sie alle Möglichkeiten Usedom ausgiebig zu erkunden, aber auch in aller Ruhe die Vorzüge Mellenthins in aller Ruhe zu genießen.
| Bewertung Mellenthin | |
| Familienfreundlichkeit: | ![]() |
| Freizeitangebot: | ![]() |
| Infrastruktur: | ![]() |
| Gastronomie: | ![]() |
| Gesamtwertung: | ![]() |
| Aktuelle Erfahrungen und Kommentare | |
| Vanessa Klawitter - Mein Freund hat mich für ein verlängertes Wochenende in das Wasserschloss in Mellenthin eingeladen. Wir haben uns dort im Hotel sehr wohl gefühlt und können die [...] [... mehr ] | |

- Radfahren
- Wandern
- Wisent-Reservat
- Slawische Ringburg
- Ehemalige Gutshof
- Wasserschloss
- Fahrt nach Polen
- Vogelbeobachtungen
Mellenthin-Wetter mit Vorhersage

Wetter: Schnee
Tag: -6 °C
Nacht: -11 °C

Wetter: Bewölkt
Tag: -4 °C
Nacht: -11 °C

Wetter: Heiter
Tag: -6 °C
Nacht: -11 °C

Urlaub in Mellenthin auf Usedom
Mitten im Herzen der Insel Usedom befindet sich die Gemeinde Mellenthin, zu der neben dem Hauptdorf Mellenthin auch die Gemeindeteile Morgenitz und Dewichow gehören. Geprägt wird die Gemeinde von der reizvollen Landschaft der Mellenthiner Heide, die ein Teil des Usedomer Nationalparks ist und über eine üppige Pflanzen- und Tierwelt verfügt. In der Mellenthiner Heide lassen sich wunderschöne Spaziergänge oder auch Radtouren machen. Entgegen des Namens handelt es sich hier aber um keine Heidelandschaft, sondern um ein Moor und ein großes Waldstück. Wesentlicher Anziehungspunkt der Heide ist ein großes Wisentreservat. Dieses Reservat wurde im Jahr 2004 eröffnet und hat eine Größe von rund sechs Hektar. Die ersten vier Tiere des Reservats waren ein Geschenk des Umweltministeriums aus Warschau und stammten aus verschiedenen polnischen Nationalparks. Ein Teil der Heide ist jedoch gesperrt, weil hier ein Munitionszerlegebetrieb des Landes Mecklenburg-Vorpommern ansässig ist. Mitte der 1930 errichteten dort die Nationalsozialisten ein Munitionsdepot, das aus einem weit verzweigten Bunkersystem und mehreren Lagerhallen sowie Unterkünften für Zwangsarbeiter bestand. Nach Ende des Krieges wurden diese Anlagen von der russischen Armee zerstört.
Insgesamt haben in Mellenthin Ruhe und Beschaulichkeit Vorrang vor Hektik und Massentourismus. Auf einer Fläche von knapp 20 Quadratkilometern leben etwas weniger als 500 Menschen, und auch das Angebot an Gastronomie- und Übernachtungsmöglichkeiten ist überschaubar. Dennoch ist die Gemeinde offen für Touristen, hat eine Reihe an Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist vor allem auch für Familienurlauber, die Erholung und Entspannung suchen, interessant. Zu erreichen ist die Gemeinde am einfachsten über die beiden Bundesstraßen 110 und 111. In nur wenigen Minuten mit dem Auto können die Stadt Usedom, das Achterwasser, der Peenestrom, der Lieper Winkel oder der Schmollensee angesteuert werden. Aufgrund der zentralen Lage lassen sich auch zügig die Ostseebäder Bansin und Heringsdorf sowie alle anderen Ziele auf Usedom erreichen.
Besiedelt wurde das Gebiet um Mellenthin schon in der frühen Urzeit. Zu einem nicht genau datierbarem Zeitpunkt zwischen dem sechsten und zwölften Jahrhundert nach Christus gründete der slawische Stamm der Liutizen eine Wallburg auf dem Territorium, deren Reste noch heute im Naturschutzgebiet Mellenthiner Os zu finden sind. Als Os wird eine Landschaft bezeichnet, die wie ein Bahndamm aussieht und die durch Aufschüttungen von Schmelzwassersanden nach der Eiszeit entstanden ist. Eine Informationstafel gibt nähere Auskünfte über die ehemalige Burg. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde gab es im Jahr 1270, damals noch unter dem Namen Mildotitz. Zum 1. Januar 2005 sind die bis dahin selbstständigen Gemeinden Mellenthin und Morgenitz miteinander fusioniert.
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten im Ort Mellenthin zählt das Wasserschloss, das derzeit noch restauriert wird, aber dennoch frei zugänglich ist. Dieses wurde zwischen 1575 und 1580 erbaut. Baumeister war aller Wahrscheinlichkeit nach ein gewisser Antonio Wilhelmi. Sein Auftraggeber war Rüdiger von Nienkerken (Neuenkirchen), ein Rat des Herzogs Ludwig von Pommern-Wolgast. Nach dem Aussterben der Familie von Neuenkirchen gab es verschiedene Besitzerwechsel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss in verschiedene Wohnungen unterteilt, und auch ein Kindergarten und eine Schankwirtschaft zogen in dem Gebäude ein. Seit 2001 ist das Schloss in Privatbesitz und wird als kleines Museum und als Hotel genutzt. Zur Besichtigung steht den Besuchern das Erdgeschoss offen. In der Eingangshalle lässt sich ein schöner Renaissancekamin betrachten. Zum Schloss gehört zudem ein sehenswerter Garten mit einem großen Wassergraben und einem alten Baumbestand. Unweit des Schlosses befindet sich der Blanke Teich, der in der Vergangenheit zur Fischzucht genutzt wurde. Dort gibt es eine Reihe an Sitzgelegenheiten, die zur Rast einladen.
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Lohnenswert ist auch ein Besuch im ehemaligen Gutshof von Mellenthin. Dieser Gutshof ist ein restaurierter Fachwerkbau, der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Heute befindet sich in ihm ein Restaurant mit angeschlossenem Hotelbetrieb. Zudem gibt es eine Porzellanausstellung sowie einen Verkaufsraum, in dem Sanddorn und andere regionale Produkte der Insel verkauft werden.
Zur Besichtigung geöffnet sind auch die Kirchen von Mellenthin und Morgenitz. In der Mellenthiner-Kirche – ein mittelalterlicher Backsteinbau – liegen der Erbauer des Wasserschlosses, Rüdiger von Nienkerken, und seine Ehefrau Ilsabe von Eickstädt begraben. Eine Besonderheit sind auch die aufwändigen Deckenmalereien im Chorraum.
Am Krienker See gelegen befindet sich der Ort Dewichow. Dieser wurde 1319 erstmals urkundlich erwähnt und ist ein ehemaliges Rittergut. Auch hier gibt es ein Gutshaus, um das herum in den letzten Jahren eine Reihe an Ferienwohnungen gebaut worden sind. Von Dewichow führen Wanderwege in das Naturschutzgebiet der Halbinsel Cosim oder auch zum Balmer See.
Übersicht

