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Die Sonneninsel Fehmarn - ein Ostseeparadies

Die Ostseeinsel Fehmarn ist neben Rügen und Usedom eine von drei deutschen Ostseeinseln. Sie gilt als sonnenreichste Region Deutschlands und trägt damit zu Recht den Namen die Sonneninsel. Über eine Inselfläche von 185 km² erstrecken sich verschiedenartige bezaubernde Naturlandschaften, Strände und Küsten mit einer Gesamtlänge von 78 Kilometern. Die Frische Meeresluft, das Rauschen des Meeres und die wunderschöne Natur unterstützen den Charme der Sonneninsel und erheben sie somit zu einem wahren Ostseeparadies.

Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten
Die Insel Fehmarn bietet Sehenswürdigkeiten sowohl für Kultur- als auch für Geschichtsliebhaber und auch für Naturliebende hält die Insel so einige Entdeckungen parat. Schon auf dem Weg zur Insel kann man sich dem ersten Stück Kultur, dem größten Kleiderbügel der Welt, nicht entziehen. Die unter Denkmalschutz stehende Fehmarnsundbrücke, welche seit dem Jahre 1963 die Verbindung zwischen der Insel und dem Festland bildet, ist zugleich auch das Wahrzeichen Schleswig-Holsteins. Die fast einen Kilometer lange Brücke bietet neben zwei Fahrbahnspuren auch Fußgängern und der Bahn Platz. Kunstliebhaber können in der Burg Galerie in der Stadt Burg die nordische Kunst bewundern oder sich durch die prachtvollen Backsteinhäuser in der Stadt Burg beeindrucken lassen. Auch die zahlreichen fehmarnschen Kirchen, wie zum Beispiel die St. Nikolai-Kirche in Burg oder der St. Johannis-Kirche in Petersdorf, welche nach der Christianisierung ab dem 12. Jahrhundert entstanden sind, sind eine Besichtung wert. Die Insel beherbergt auch einige sehenswerte Windmühlen, wie die Segelwindmühle Jachen Flünk, in welcher 1961 ein Mühlenmuseum eröffnet wurde. Und was wäre eine Ostseeinsel ohne einen Leuchtturm. Der schönste Leuchtturm, zweifarbig in gelbem Backstein und roten Ziegeln, ist an der südöstlichsten Stelle Fehmarns in Staberhuk gelegen. Alle Naturverbunden, die neben der Erkundung der einzigartigen Landschaft noch etwas Besonderes entdecken wollen, sollten einen Besuch in Europas größten Haiaquarium nicht versäumen. Das Meereszentrum Fehmarn bietet hier in 4 Millionen Litern Meerwasser unter anderem Lebensraum für Haie, Feuerfische und Korallen. Der Wulfener Hals und die Orther Bucht bieten gewissen Nervenkitzel für so manches Surferherz, aber auch die, die einen gemütlichen Tag in einem feinen Restaurant ausklingen lassen wollen, finden hier im Kutter-Restaurant in der Orther Bucht einen romantischen Platz.

Die Geschichte Fehmarns
Die Geschichte der Insel geht ähnlich wie bei der Insel Rügen zurück bis ins Jahr 5500 vor Christus. Durch den ansteigenden Meeresspiegel entstand die heute beliebte Urlaubsinsel durch Abtrennung vom Festland. Bis heute unterlag die Insel den verschiedensten Einflüssen. Zu Beginn wurde sie von Germanen besiedelt, welche in späteren Jahren von Slawen abgelöst wurden. Auch einigen Besiedlungen von Piraten musste sie stand halten, Die Insel Fehmarn befand sich dann sehr lange Zeit unter dänischer Herrschaft bis Fehmarn im Jahr 1864 im Dänisch-Preußischen Krieg an Preußen verloren ging. Für alle, die ihre Geschichtskenntnisse über die Insel noch vertiefen möchten, bietet das Peter-Wiepert-Heimatmuseum Gelegenheit.

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